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Wir gedenken

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Mach´s gut liebe Kerstin – Amoi seng ma uns wieder!

Ja, wir sind alle fassungslos, hilflos und unglaublich traurig.

Denn wir müssen Abschied von dir, Kerstin Arera nehmen.
Viel zu früh und unerwartet wurdest du aus deinem Leben und unserer Mitte gerissen.
Wir vermissen dich jetzt schon sehr. Als herzlicher Mensch und treue Freundin hinterlässt du in unserer Ponygemeindschaft eine riesige Lücke.
Dein Lebensweg war nicht immer leicht – nein, oft sogar sehr steinig.
Du hast alles in deiner ureigenen, stillen, bodenständigen und geduldigen Art angenommen und stets das Beste draus gemacht. Deine Freunde,
deine Familie und besonders deine Tiere kamen für dich immer an erster Stelle.
Dir waren materielle Dinge nie wichtig. Die Hoffnung und die Kraft weiter zu kämpfen und nie aufzugeben gaben dir besonders dein geliebter
Welsh Cob Hengst Makame, dein Hund Spike und natürlich dein treuer Mops Orpheus, der dich bestimmt schon dort drüben freudig begrüßt hat
und froh sein wird, dass ihr zwei wieder zusammen seid.

Kerstin, keine Angst.
Du hast auf dieser Welt und in unseren Herzen Spuren hinterlassen.
Du wirst immer ein Teil unserer Ponygemeindschaft bleiben.

Leb wohl Kerstin und denk‘ immer daran. Es ist nur ein Abschied, aber kein Vergessen.

 

 

Trauer um Gründungsmitglied

Mit großer Trauer und Anteilnahme erfuhren wir vom Tod unseres Gründungsmitglieds Marie Freifrau v. Redwitz.

Schon ihre Kindheit in Schweden verbrachte sie mit Pferden. Doch erst 1968 wurde sie – da schon ansässig auf Gut Giglberg in Rennertshofen – auf
Welsh Ponys aufmerksam. Nachdem die eigenen Kinder erste Erfahrungen mit Welsh Mountain Ponys sammeln durften, wuchs die Überzeugung,
dass man sich der wundervollen Rasse Welsh verschrieb. So begann die Welsh-Zucht im Jahre 1969 und damit die Gründung des weit über die
Grenzen hinaus bekannten Gestüts Giglberg.

Mit dem Import zweier Welsh B-Stuten und Hengste aus dem Mutterland wurde der Grundstein für erfolgreiche Zucht, die Leistungsblut,
gepaart mit Umgänglichkeit und Rittigkeit kombinierte, gelegt. Der Hengst Bengad Blueberry etwa beeinflusste die deutsche B-Zucht nachhaltig
und Tiere mit dem Prefix Giglberg bildeten die Grundlage zahlreicher deutscher Zuchtstätten. Die Reitpony-Zucht begann im Jahr 1979 mit dem
Kauf der Welsh-Partbredstute Menai Golden Girl. 16 Fohlen brachte die Fuchsstute für das Gestüt Giglberg, darunter fünf gekörte Hengste und zwei
Staatsprämien- und Elitestuten. Ihr Sohn Giglbergs Cappuccino deckte mehrere Jahre im Gestüt und war gleichzeitig über Jahre hinweg eines der
erfolgreichsten bayerischen Sportponys. Zahlreiche Top-Vererber, Champions und Seriensieger in Zucht und Sport hatten ihr Zuhause im oberbayerischen
Rennertshofen. Darunter solch illustre Namen wie Giglbergs Spotlight, Giglbergs Outsider, Thornberry Royal Diplomat oder Moellegaard Spartacus.

Doch nicht nur die Ponys machten Marie Freifrau v. Redwitz zu einer Grande Dame der Ponyszene. Selbst Richterin auf zahlreichen Schauen, betreute sie
auch den bayerischen Ponykader bis hin zur Deutschen Meisterschaft. Von Freunden und Kollegen gleichermaßen geschätzt, war sie stets ein Quell an
Erfahrung, Stil, Empathie und Eloquenz.

Ruhe in Frieden,

Verband der Ponyzüchter Oberbayern e. V.
(Text: IG-Welsh ; wir können uns den geschriebenen Worten nur anschließen)